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Hi ich war mal wieder unterwegs Bericht Bergslalom RSG Waldhessen 12. -13. 8.2011 Hallo - am 12.8.2011 war es wieder soweit, der Bergslalom des RSG Waldhessen in Niederthalhausen stand an. Also den Starlet und den Chevy fit gemacht und den Kunden gesagt "ab Freitag ist Keiner mehr da". Das hatten die aber nicht so ernst genommen. Also erst um 15.00 Uhr von zu Hause weggekommen und an der Stauparty auf der A5 teilgenommen (das reimt sich sogar - Anm. der Redaktion). Egal - kam ja rechtzeitig. Der Grill war schon an und ein Getränk stand bereit - so soll es sein. Schnell noch mit der Monkey die Strecke in Augenschein genommen. War auch nötig, denn der Winter hatte seine Spuren hinterlassen, die durch Pylonen gemildert wurden. Gut für die Fahrwerke, eher schlecht für die Ideallinie - aber ist ja für Alle das Gleiche. Beim Grillen wurde dann aus unserer verdorbenen Jugend erzählt ( ja - man(n) wird älter) und wenn ein Abschleppfahrer, ein Trucker, ein Bestatter und ich (mit ihren Frauen) zusammen sitzen, gibt es so einige Stories zu berichten. Nach einigen Bierchen ging es ins Bett. Samstag Morgens um 6.30 Uhr klingelte das Telefon - ach Du Sch...., wer ist das denn? Der Wecker! Ich wollte (sollte) ja Streckenposten machen. Also schnell ins Bad, einen grossen Kaffee gebraut und was gegessen.Und dann ab (da meine Frau nicht dabei war - alles etwas unorganisiert). Um 8.00 Uhr hatte ich meinen Posten bezogen. Es war nass von oben (vom Regen) und von unten (Waldboden), ich kam mir vor wie ein Pilz in Warnweste. Gut, dass nirgends eine Pylone stand, um die ich mich kümmern musste. Ich hatte mich also nur um die Streckensicherheit und meine eigene Sicherheit zu kümmern (ist manchmal nicht einfach, wenn 1000 kg Rennwagen auf dich zugeflogen kommen). Es ging auf 9.00 Uhr zu, so langsam könnte es losgehen, sonst schlage ich Wurzeln. Es ging dann auch los und gleich in der ersten Klasse ein Abflug in die Leitplanke. Der Peugeot 106 sah ohne linkes Vorderrad recht traurig aus. Es ging auf der feuchten Fahrbahn mit einigen Drehern weiter. Wenn das bei den Serienfahrzeugen so los geht hoffe ich, dass es bei unseren Verbesserten trocken wird. An meinem Posten ging es mit Slicks - aber weiter oben?? Der Starlet stand mit Regenreifen im Anhänger - also ummontieren (ist noch eine Stunde Zeit). Inzwischen setzte ich Moos an - so feucht war es von unten. Endlich kam die Ablösung - schnell ins Fahrerlager, die Plane vom Anhänger hochgeschlagen und mit Hilfe meiner Clubkollegen die Slicks draufgemacht (das war neue Bestzeit!). Nichts wie zur TK und schon ging es zum Trainingslauf. Als Letzter in der Startaufstellung konnte ich zusehen, wie es jede Minute trockener wurde. Helm und Gurt fest - und ab. Die Strecke war noch feucht, jedenfalls an den Stellen, an denen es besser trocken sein sollte. Die Beschreibung der Strecke schenke ich mir - die kann man sich aber unter www.rsc-waldhessen.de ansehen. Nur soviel - saugeil, Kurven ohne Ende. Nach dem Training hatte ich die Strecke so einigermaßen intus. Also Attacke - mittendrin hatte ich zwei Kurven verwechselt. Da wurde mir ganz warm und kalt, als die Kurve zumachte, statt auf - aber Alles gut gegangen. Bei der Rückführung roch der ganze Starlet nach Öl. Immer wenn er länger über 8.000 drehen muss, wirft er mit dem guten 10/60 rum, als wenn es nichts kosten würde. Kaum war ich dran - Strecke zu. Abflug - der Abschlepper raus - Pause. Als der Polo vorbeikam, wurde dem Starlet ganz anders. Wir wurden uns einig - ich lasse ihn ganz. Beim zweiten Lauf passte alles, doch der Starlet schwitzte jetzt echt viel Öl. Auf der Rückführung gab es einen Stop in der Bratwurstkurve. Für die Zuschauer zum Gucken und für uns zum Auffüllen des Flüssigkeitshaushaltes - war total unterhopft. Eine schöne Gelegenheit die Renner und die Fahrer aus der Nähe zu sehen - halt Motorsport zum Anfassen. Die Haube runter - upps, alles voller Öl, na gut, dann rostet nix mehr. Im Fahrerlager die Sauerei aufgeputzt, mich umgezogen und wieder auf meinen Posten. In der Klasse über mir gab es dann weitere Abflüge - also langweilig wird es da nicht. Um 19.45 Uhr endlich fertig - runter ins Fahrerlager, Duschen, den Grill an und was gegessen. Muss ja Morgen fit sein. Sonntag Um 6.30 Uhr klingelte wieder der Wecker - alles gepackt, einen "Schnellkaffee" und ab zur Strecke. Doch da die Info, es sind heute Morgen genug Streckenposten da. Perfekt - nichts wie zurück, bevor es sich noch Jemand anders überlegt. Im Gegensatz zu Gestern, alles locker. Den Renner fertig gemacht, noch mal im Womo die Keramikabteilung aufgesucht und dabei den Aufruf für die Klasse 9 verpasst, Mist! Jetzt aber zügig zur TK. Das Wetter war das ganze Wochenende nicht der Brüller - aber jetzt fing es leicht an zu nieseln. Sch.... - auf Wet wechseln, dafür war es zu trocken und für Slicks auf der Strecke weiter oben zu nass - na, schaun mer mal. Beim Trainingslauf schob der Starlet über alle fünf Räder (sogar über das Lenkrad), was auf der anspruchsvollen Strecke für noch mehr Transpiration als am Vortag sorgte. Aber den Streckenposten und den Zuschauern hat es gefallen (glaub ich jedenfalls). Bei der Rückführung die Frage der Rennleitung - Wet oder Slicks? Alle setzten auf Slicks - also schnell weitermachen, bevor es noch stärker anfängt zu regnen. Der erste Lauf war o.k., aber der Zweite hatte es in sich. In dem einen Teil rutschig und zwei Kurven weiter Grip ohne Ende - habe das Beste daraus gemacht. Den Starlet gleich verladen und mich wieder als Streckenposten gemeldet. Der neue Posten war Mist. Ich saß wie eine Gemse im Hang und geregnet hat es auch noch! "Es lebe der Sport"! Beim näheren Betrachten der Strecke, sah ich massig Kampfspuren im Graben vor meinen Füssen. Hoffentlich bekommt da Keiner Probleme, dann hätte ich das Auto auf dem Schoß. So nah wie als Streckenposten kommt man sonst nicht an die Strecke heran (wer Interesse hat, die meisten Clubs sind für jede Hilfe dankbar). Nur mit Zusehen, war es ja nicht getan. Durch die widrigen Streckenverhältnisse hiess alle paar Minuten "Strecke zu". Jedesmal runter von meinem "Adlerhorst", versuchen nicht auf den "Appel" zu fallen und die Fahrzeuge angehalten, um sie zurückzuführen. Um 19.00 Uhr war "Fertig", nichts wie runter ins Fahrerlager. Alles zusammengepackt und den Regenkombi ausgezogen (das roch aufgrund der Bratkartoffeln mit Knobi vom Vorabend, als hätte ich ein totes Frettchen im Kombi versteckt). Das Navi angeschaltet und es war überall Stau! Also habe ich einfach das WE um einen Tag auf einem Stellplatz mit Seeblick verlängert und bin montags entspannt nach Hause gefahren. Das nächste Rennen steht schon am 20. und 21.8.2011 vor der Tür. Da geht es freitags nach Queiderbach (bei Kaiserslautern).
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Wir sind da!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Am 14. November 2009 trafen sich 7 Motorsportler von Format um einen neuen Verein zu gründen. Am 27.11.09 wurde der Verein im Registerblatt beim Amtsgericht Bad Hersfeld eingetragen. Mit heutigem Tage sind wir bereits 13 Mitglieder mit steigender Tendenz. Weitere Motorsportler haben ihrem Beitritt angekündigt. Aus meiner persönlichen Sicht war eine Zusammenarbeit mit dem MSF Bebra nach mehr als fragwürdigen Verhaltensweisen gegenüber Wolfgang Bode und mir nicht mehr möglich. Wir entschlossen uns alsbald einen neuen Verein zu gründen, in dem wir sowohl unsere als auch die Interessen des Motorsports innerhalb des NAVC vertreten sehen wollten. Ohne Zögern schlossen sich sowohl Dieter Reimann, Jürgen Piel, Bärbel Bode als auch meine Familie dem Vorhaben an. Aber weit gefehlt, wenn man glaubt, dass dies eine familieninterne Geschichte bleibt. Denn es sind bereits weitere Motorsportler aber auch Geschäftspersonen beigetreten. Wir freuen uns jetzt auf die Aufgaben, die vor uns liegen und natürlich auch auf weitere Mitglieder, die bereit sind, sich für den aktiven Motorsport in Hessen aber auch über die Landesgrenzen hinaus zu engagieren.
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